Wir reden über die FIFA & UEFA

Team Abseits
Team Abseits
bearbeitet April 2016 in FIFA & UEFA
Korruption und Skandale beherrschen aktuell das Bild der Verbände. Wird sich das jemals ändern? Darüber müssen wir sprechen.

Kommentare

  • N Miser
    N Miser
    What about a democratic FIFA where lets say random fans who register get voting rights for important issues... everyone can register... the right to vote is given for one seasson then new random voters get choosen randomly? (like in the court of some countries)
  • David_M
    David_M
    Die FIFA scheint auf einem guten Weg zu sein, zumindest hat sie wichtige Neuerungen, Reformen beschlossen. Wichtig erscheint mir, dass die Reformen in den regionalen (und nationalen) Verbänden gespiegelt werden. CONCACAF ist - dank Druck der US-amerikanischen Justiz - dabei entscheidende Reformen umzusetzen. CONMEBOL? UEFA?? AFC? CAF? OFC? Von diesen Verbänden weiss man nichts über anstehende Reformen.
    Wichtig für die Umsetzung der FIFA-Reform ist, dass nun die FIFA selber eine Integritätsprüfung vornehmen kann. So wurde letzte Woche bekannt, Gordon Derrick könne nicht Präsident der CONCACAF werden (und somit Vize-Präsident der FIFA), da er den Integritäts-Check nicht bestanden hat. Solche Meldungen lassen hoffen...
    Ein entscheidender Schritt für die FIFA ist nun auch die Ernennung des Generalsekretärs. Dabei muss unbedingt auch das Auswahlverfahren beobachtet werden. Es kann nicht sein, dass sich Infantino da eine Marionette aussucht. Am besten wäre es, wenn die FIFA Headhunter mandatiert, die eine geeignete Person suchen.
    In Bezug auf die Menschenrechtssituation in Austragungsländern von FIFA Turnieren und die Verantwortlichkeit der FIFA gegenüber der Einhaltung von Menschenrechten generell, muss nun darauf geachtet werden, wie ernst die FIFA die Empfehlungen vom Ruggie-Report nimmt. Wieso hat es eigentlich so lange gedauert, bis die FIFA ein solches Papier erarbeiten liess?
    Wir sollten wachsam beobachten, wie sich die (reformierte) FIFA weiterentwickelt!
  • canyoubelieveit
    canyoubelieveit
    Ich war ja auch extrem empört, als mehr und mehr Dreck aus der Blatter-Zeit hochgespült wurde. Aber vielleicht machen wir es uns mit Blatter-Bashing ein bisschen zu einfach. Die FIFA lebt davon, dass sie eine große Familie ist, wo alle Nationen mitspielen. Man stelle sich vor, dass da plötzlich eine WM stattfindet, wo Nationen nicht mitspielen, weil sie durch Streitereien oder (finanzieller) Benachteiligung ihre eigenen Verbände gegründet haben - undenkbar!

    Jetzt haben die (kleinen) Verbände wie zB Vanuatu oder Burkina Faso aber ein Druckmittel, sie können sagen: "Okay, wenn ihr wollt, dass wir mitmachen, dann erwarten wir uns die eine oder andere Zuwendung. Wir wollen unser Klientel befrieden indem wir dort ein Platz hinstellen und da ein kleines Stadion."

    In diesem System kann dann gar kein anderer als jemand vom Typus "Blatter" Mehrheiten bekommen.

    Ein Weg diesem System das Wasser abzugraben wäre eine WM nur mehr für Europa inkl. Argentinien und Brasilien zu machen. Dazu eventuell den Afrika-Meister. So absurd dies auch klingt, aber andere Mannschaften spielten im KO-Modus ab Halbfinale kaum eine Rolle.
  • Team Abseits
    Team Abseits
    @canyoubelieveit : danke! Eine WM nur mehr für Europa, Argentinien und Brasilien - wie stellst du dir das genau vor? Wäre das eine Lösung? Was meint ihr dazu?
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